Kinospot.de realisiert Kinospot für die Hamelner Wohnbau
Die Idee: Das Problem mit witzigen Spotideen ist eigentlich immer, dass sie im Storyboard relativ schwer zu vermitteln sind, da Humor ganz entschieden vom Timing abhängt. Daher war ich auch ganz glücklich, dass unser Konzept beim Pitch ausgewählt wurde.
Die Story: Jungarchitekt erläutert seinem Kumpel in einer Bar die pfiffigen Vorzüge seines Traumhaus mittels einer waghalsigen Konstruktion aus Bierdeckeln. Der Jungarchitekt realisiert sein Bauvorhaben selbst. Wenn auch aus überlebensgroßen Bierdeckeln.
Die Idee zum Spot ist mir spontan beim spazieren gehen in unserer geliebten Gönneranlage eingefallen. Übrigens komplett ohne Bierdeckel und extrem nüchtern.
Dann geht es los mit den Stolpersteinen: Den Kunden vom Spot überzeugen, die richtigen Darsteller finden, funktionierende Drehorte und ein paar Strahlen Sonne, fertig ist der Spot.Als ein absoluter Glücksfall stellten sich Kunde und Besetzung heraus. Etwas weniger Glück hatten wir mit dem Wetter.
Hannes: In einer Nebenrolle ist der Stubentiger Hannes zu sehen. Das plüschige Riesenmaskottchen der HWG trudelte in einer überseekoffer-großen Transportbox bei uns ein. Im Spot verkörpert wird Hannes übrigens von unserem Praktikanten Jan-Erik, der sichtlich Freude daran hatte in immer neuen Verrenkungen Hannes Leben einzuhauchen.
Zum Spot selbstDiesmal wirds eng! Das habe ich mir schon am saukalten und verregneten Wochenende vorher gedacht, das ich am Chiemsee verbracht hatte. Aber die Hoffnung auf ein bisschen Sonne stieg dann doch je weiter wir Richtung Baden kamen.
Der Spot gliedert sich in drei Teile dem Intro in der Bar, den Einstellungen von der 'Baustelle' und der Endallonge mit den werberelevanten Aussagen. Der erste Teil war gewohnt schnell im Kasten, was nicht unerheblich an dem Talent der beiden Jungschauspieler Torsten Hoffmann und Johannes Schuler lag.
14.00 UhrDüstere Wolken am Himmel und noch keinen Schnipsel Film am Aussendrehort fertig. Jetzt aber mal hurtig. Und dann... kam die Sonne doch noch für exakt fünf Minuten raus, bis sie hinter dichten Regenwolkenverschwand und sich für weitere vier Tage nicht mehr blicken lies. Ich weiss nicht wieso aber in den letzen zehn Jahren, hatten wir immer Glück und mussten noch keinen einzigen Dreh abbrechen.
Früher Drehschluss um 16.00 Uhr nach 8 Stunden Dreh und Materialsichtung zur Drehschluss-Pizza.
Mahlzeit!
TEAM & TECHNIK
Konzept: Peter Morlock
Kamera & Regie: Peter Morlock
Produktion: Nathalie Somville
Postproduktion: Kinospot.de
Format: 35mm Widescreen
Ton: Dolby SR
